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Fälschungen des Krebsmedikaments Herceptin® aufgetaucht

Foto: Roche

Berlin, 17. April 2014 – Einzelne Packungen des Krebsmedikaments Herceptin® sind gefälscht. Die gefälschten Arzneimittel stellen eine akute Gefährdung der Patienten dar und dürfen nicht angewendet werden. „Falls ein Patient das Medikament Herceptin® wider Erwarten zuhause hat, sollte er es nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker anwenden. Der Fachmann kann prüfen, ob die jeweilige Packung bzw. Charge wegen Fälschungsverdachts behördlich zurückgerufen wurde“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer und Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Bislang ist nicht bekannt geworden, dass auch Fläschchen mit gefälschtem Inhalt an Apotheken ausgeliefert wurde.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) haben darüber informiert, dass gestohlenes bzw. gefälschtes Herceptin® 150 mg zur intravenösen Anwendung in mehreren EU-Staaten in den Handel gebracht wurde. Die betroffenen Chargen des Zytostatikums wurden in italienischen Krankenhäusern gestohlen bzw. gefälscht und von Parallelvertreibern bezogen. Die  Ware des Originalanbieters ist nicht von der Fälschung betroffen.

Die gefälschten Herceptin®-Präparate tragen nach bisherigen Erkenntnissen folgende Merkmale:

  • Auf den meisten Durchstechflaschen stimmen die dort aufgedruckte Chargennummer und das Verfallsdatum nicht mit denen auf der äußeren Verpackung überein.
  • Der Inhalt einiger Fläschchen ist flüssig. Herceptin ist normalerweise ein weißes bis schwach gelbes lyophilisiertes Pulver.
  • Gummistopfen, Bördelkappe oder Deckel könnten manipuliert worden sein.
  • Die gefälschten Fläschchen sind ursprünglich als italienisches Herceptin 150 mg gekennzeichnet, wurden für den deutschen Markt aber mit deutschsprachigen Etiketten überklebt.

Beim PEI ist ab dem 17.04.2014 unter der Nummer 06103 / 77-1061 eine Hotline eingerichtet, an die sich Patienten und Angehörige der Heilberufe wenden können.

Telefon 22 8 33: Apotheken-Notdienstfinder für die Feiertage

Berlin, 16. April 2014 – Wer über die Oster-Feiertage ein dringendes Arzneimittel benötigt, kommt mit dem 22 8 33 Apothekenfinder schnell und einfach an die nächstgelegene Notdienstapotheke. Mit der Mobilnummer 22 8 33  ist die nächste dienstbereite Apotheke nur einen Anruf entfernt (69 Cent pro Minute). Die kostenlose Festnetznummer 0800 00 22 8 33 ermöglicht die bequeme Suche von zuhause aus. Darauf macht die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände aufmerksam.

Für die Nutzer von Smartphones und Tablets bietet die ABDA den Apothekenfinder auch als App an (Google Play 79 Cent; iTunes AppStore 89 Cent, Windows 8 Market 1,49 Euro). Im Internet kann man Notdienstapotheken unter www.aponet.de suchen. Viele lokale und regionale Tageszeitungen berichten im Lokal-, Service- oder Ratgeberteil ebenfalls über den Apothekennotdienst im jeweiligen Ort. Zudem hängt in jedem Apothekenschaufenster eine Liste der nächstgelegenen dienstbereiten Apotheken mit deren Kontaktdaten aus.

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