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Apotheker ehren Mitglieder der DAC/NRF-Kommission

Berlin, 10. Oktober 2014 – Die ehrenamtliche Arbeit der Kommission Deutscher Arzneimittel Codex (DAC) und Neues Rezeptur Formularium (NRF) ist unverzichtbar, um eine qualitätsgesicherte Prüfung und Herstellung von Arzneimitteln in Apotheken zu gewährleisten. Im Rahmen eines abendlichen Empfangs hat der Geschäftsführende Vorstand der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände gestern in Berlin den insgesamt 18 Experten aus Hochschule, Apotheke, Industrie, Untersuchungslaboren, Bundeswehr und Krankenhaus für ihr unermüdliches Engagement gedankt. Anlass war die erste gemeinsame Sitzung der beiden Teilkommissionen DAC und NRF, die heute fortgesetzt wird.

"Die Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln sind untrennbar miteinander verbunden", sagte Dr. Andreas Kiefer, Vorsitzender der DAC/NRF-Kommission und Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK). "Die DAC/NRF-Kommission setzt die Standards zur Herstellung von Rezeptur- und Defekturarzneimitteln in Apotheken. Mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit leisten die Kommissionsmitglieder einen europaweit anerkannten Beitrag zur sicheren Arzneimittelversorgung und somit zum Verbraucherschutz."

Der Deutsche Arzneimittel Codex ist neben den Arzneibüchern das Standardwerk für Apotheken, das die Herstellung von Arzneimitteln, deren Prüfung sowie die Prüfung von Ausgangsstoffen beschreibt. Als unabhängiges Expertengremium verantwortet die DAC/NRF-Kommission die halbjährlichen Aktualisierungen des DAC/NRF-Werkes. Die Mitglieder der Kommission werden für jeweils sechs Jahre vom Geschäftsführenden ABDA-Vorstand berufen. Die Teams der DAC/NRF-Geschäftsstelle in Eschborn erarbeiten die Monografien und bereiten die Texte redaktionell auf.

Apotheker wollen Arzneimittelversorgung nach Krankenhausaufenthalt erleichtern

München, 19. September 2014 – Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt weiterhin Arzneimittel brauchen, sollen diese in Zukunft unkomplizierter erhalten als bisher. Das forderte gestern die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker beim Deutschen Apothekertag in München. „Wir fordern den Gesetzgeber auf, ein einheitliches Entlassrezept aus dem Krankenhaus einzuführen, um für die Patienten den nahtlosen Übergang in die ambulante Arzneimittelversorgung sicherzustellen“, sagte Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

In der täglichen Praxis leiden viele Patienten darunter, dass sie nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus zunächst einen niedergelassenen Arzt aufsuchen müssen, um sich auf der Grundlage des mitgegebenen Krankenhausarztbriefes eine Verordnung ausstellen zu lassen. Dies bereitet vor allem ab Freitagmittag und bei eingeschränkter Mobilität Schwierigkeiten. Diese Probleme sind bekannt und im Koalitionsvertrag der jetzigen Bundesregierung als lösungsbedürftig beschrieben worden.

Der Königsweg einer Lösung im Sinne der Patienten ist nach Ansicht der ABDA ein einheitliches, standardisiertes Entlassrezept auf Wirkstoffbasis. Dieses Entlassrezept soll von Krankenhausärzten ausgestellt und in öffentlichen Apotheken eingelöst werden. Die Apotheken bieten durch die organisierten Nacht- und Notdienste flächendeckend eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung an sieben Tagen pro Woche. Die Patienten könnten mit einem Entlassrezept direkt nach der Krankenhausentlassung lückenlos mit Arzneimittel versorgt werden.

Das einheitliche Entlassrezept bietet auch für niedergelassene Ärzte Vorteile: Durch die Verordnung kleiner Packungsgrößen (N1-Packung) durch den Krankenhausarzt haben niedergelassene Ärzte die Möglichkeit, die im Krankenhaus begonnene Therapie ohne Zeitdruck auf wirtschaftlichere Arzneimittel umzustellen. Schmidt: „Zwingend erforderlich wäre, dass die nicht von niedergelassenen Ärzten verordneten Arzneimittel nicht ihrem Arzneimittelbudget zugerechnet werden.“

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