Der Apotheken-Notdienstfinder

Apotheken-Notdienst

Die aktuellen notdienstbereiten Apotheken finden Sie hier

CPK-Fortbildungszertifikat

Freiwilliges Fortbildungszertifikat – für Apotheker, PTAs und PKAs zum CPK-Portal geht es hier!

Akkreditierung für Veranstalter hier!

Kontakt

Hier geht es zu den Kontaktdaten.

Heuschnupfen und Erkältung mit unterschiedlichen Nasensprays behandeln

Berlin, 26. März 2015 - Im Frühling plagt Schnupfen viele Menschen. Betroffenen ist nicht immer klar, ob eine Allergie oder eine Erkältung die Ursache ist. „Wer ein Nasenspray braucht, sollte sich bei der Auswahl in der Apotheke beraten lassen“, sagt Gabriele Overwiening, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Bundesapothekerkammer. „Häufig fragen uns Patienten nach Präparaten, die sie aus der Werbung kennen, die aber gegen die individuellen Beschwerden nicht optimal sind. Wer in der Selbstmedikation Arzneimittel braucht, kann auf die unabhängige Beratung des Apothekers vertrauen.“
 
Etwa jedes zehnte Kind und jeder zwanzigste Erwachsene haben Heuschnupfen, weil sie allergisch auf Pollen reagieren. Typisch ist ein Fließschnupfen mit einem fast wasserklaren, dünnflüssigen Sekret. Je nach Pollenflug können die Beschwerden mehrere Wochen lang anhalten. Für die Selbstmedikation gibt es verschiedene antiallergisch wirkende Medikamente, mit denen leichtere Formen des Heuschnupfens auch über längere Zeit behandelt werden können. Wird Heuschnupfen nicht rechtzeitig und konsequent behandelt, kann sich ein allergisches Asthma entwickeln. Tauchen Beschwerden wie Fließschnupfen oder häufiges Niesen erstmals auf, sollten sich Betroffene an ihren Arzt wenden.

Erkältungsschnupfen entsteht durch eine virale Infektion. Die Nase ist verstopft, das Sekret häufig dickflüssig und teilweise gefärbt. Abschwellende Nasensprays gegen eine verstopfte Nase sollten nicht länger als eine Woche angewendet werden. Sie wirken zusammenziehend auf die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und dadurch abschwellend. Langfristig trocknen sie die Nasenschleimhäute aus und können zur Gewöhnung führen.

Pille danach ab 15. März rezeptfrei in Apotheken erhältlich

Berlin, 6. März 2015 – Ab dem 15. März 2015 erhalten Frauen die ‚Pille danach‘ rezeptfrei in Apotheken. Der Bundesrat hat heute einer Änderung der entsprechenden Verordnung zugestimmt. „Eine umfassende Beratung ist bei der ‚Pille danach‘ auch in der Selbstmedikation unverzichtbar. Wir Apotheker werden dies leisten, denn kompetente und diskrete Beratung gehört zu unseren alltäglichen Aufgaben“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer.

Die Bundesapothekerkammer hat zur ‚Pille danach‘ umfangreiche Handlungsanweisungen zur Beratung in Apotheken mit dem Bundesgesundheitsministerium, den Frauenärzten und anderen Beteiligten abgestimmt. Empfohlen wird darin, die ‚Pille danach‘ nur an die betroffene Frau persönlich abzugeben, aber im Regelfall nicht an einen Boten. Eine Abgabe „auf Vorrat“ ist nicht vorgesehen. Im Einzelfall soll der Frau ein Arztbesuch empfohlen werden. Kiefer: „Mädchen unter 14 Jahren sollten sich bei der Anwendung von Notfallverhütungsmitteln ärztlich beraten lassen. Sie bekommen diese Medikamente im Regelfall nicht in der Selbstmedikation.“ Bei minderjährigen Frauen empfiehlt die Bundesapothekerkammer Apothekern, die Beratung mittels einer Checkliste zu dokumentieren. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten von Notfallverhütungsmitteln nur für Frauen bis zum 20. Geburtstag, sofern der Arzt ein entsprechendes Rezept ausgestellt hat.

Notfallverhütungsmittel sollten so früh wie möglich nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden, je nach Präparat innerhalb von 72 bis 120 Stunden. Die ‚Pille danach‘ ist für den Ausnahmefall gedacht und ersetzt keine regulären Verhütungsmethoden.

Online-Stellenmarkt der Apothekerkammer Hamburg

Suchen Sie Mitarbeiter, Vertretungen oder eine neue Stelle? Im Stellenmarkt der Apothekerkammer Hamburg können Sie online nach Angeboten oder Gesuchen recherchieren oder selber einen Stellengesuch oder Stellenangebot aufgeben.
zum Stellenmarkt