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Apotheken in Hamburg stellten 2014 rund 275.000 Rezepturarzneimittel her

Hamburg, 13.04.2015 – Im Jahr 2014 haben die öffentlichen Apotheken in Hamburg rund 275.000 Rezepturen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hergestellt. Das ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) durch die Auswertung von Verordnungen. „Insgesamt dürfte die Zahl sogar noch deutlich höher liegen, da Rezepturen für Privatversicherte oder auf direkte Nachfrage, d.h. ohne Rezept und auf eigene Kosten, gar nicht erfasst werden. Das zeigt: Rezepturarzneimittel sind und bleiben eine notwendige Ergänzung zu industriell hergestellten Medikamente“, sagte Kai-Peter Siemsen, Präsident der Apothekerkammer Hamburg. „Rezepturarzneimittel sind in vielen Fällen unersetzlich, zum Beispiel wenn ein Kind ein Medikament in einer Dosis braucht, für die es kein industriell hergestelltes Präparat gibt.“

Der Großteil der maßgefertigten Medikamente für gesetzlich Versicherte entfiel 2014 auf sogenannte allgemeine Rezepturen (rund 220.000), z.B. Kapseln oder Salben. Jede Apotheke kann diese allgemeinen Rezepturen herstellen. Davon abgegrenzt werden sogenannte Spezialrezepturen, beispielsweise. für die Drogensubstitutions- oder Krebstherapie sowie die parenterale Ernährung, eine künstliche Ernährungsform, die den Darm umgeht. Auch bei den Spezialrezepturen ist davon auszugehen, dass die Zahl der tatsächlich hergestellten Rezepturen über den erfassten Werten liegt.

Die Anforderungen an die Herstellung von Rezepturarzneimitteln sind in den letzten Jahren gestiegen. So ist seit 2012 u.a. vorgeschrieben, dass der Apotheker bei jeder einzelnen Rezeptur die Plausibilität der Verordnung überprüfen und dokumentieren muss.

Apotheken stellten 2014 mehr als 12 Millionen Rezepturarzneimittel her

Berlin, 10. April 2015 – Im Jahr 2014 haben die öffentlichen Apotheken 12 Millionen Rezepturen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hergestellt. Das ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) durch die Auswertung von Verordnungen. „Insgesamt dürfte die Zahl sogar noch deutlich höher liegen, weil Rezepturen für Privatversicherte oder auf direkte Nachfrage gar nicht erfasst werden. Das zeigt: Rezepturarzneimittel sind und bleiben eine notwendige Ergänzung zu industriell hergestellten Arzneimitteln“, sagte Dr. Andreas Kiefer, Vorstandsvorsitzender des DAPI und Präsident der Bundesapothekerkammer. „Rezepturarzneimittel sind in vielen Fällen unersetzlich, zum Beispiel wenn ein Kind ein Medikament in einer Dosis braucht, für die es kein industriell hergestelltes Arzneimittel gibt.“

Der Großteil der 12 Millionen maßgefertigten Medikamente für gesetzlich Versicherte entfiel 2014 auf so genannte ‚allgemeine Rezepturen‘ (7,5 Mio. Arzneimittel), z.B. Kapseln oder Salben. Jede Apotheke kann solche allgemeinen Rezepturen herstellen. Davon abgegrenzt werden so genannte Spezialrezepturen, z.B. für die Heroinersatz- oder Krebstherapie sowie die parenterale (unter Umgehung des Darms) Ernährung. Auch bei den Spezialrezepturen ist davon auszugehen, dass die Zahl der tatsächlich hergestellten Rezepturen über den erfassten Werten liegt.

Die Anforderungen an die Herstellung von Rezepturarzneimitteln sind in den letzten Jahren gestiegen. So ist seit 2012 u.a. vorgeschrieben, dass der Apotheker bei jeder einzelnen Rezeptur die Plausibilität der Verordnung überprüfen und dokumentieren muss.

Bei Medikamenten zwischen ‚Creme‘ und ‚Salbe‘ unterscheiden

Berlin/Eschborn, 31.  März 2015 – Bei der Bezeichnung von Medikamenten zur Anwendung auf der Haut sollten Ärzte, Apotheker und Patienten zwischen den Begriffen ‚Creme‘ und ‚Salbe‘ unterscheiden. „Die beiden Begriffe sind aus pharmazeutischer Sicht keine Synonyme, sondern bezeichnen definierte Grundlagen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Werden die Begriffe nicht einheitlich verwendet, sind Missverständnisse unvermeidlich“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Vorsitzender der DAC/NRF-Kommission (Deutscher Arzneimittel Codex / Neues Rezeptur Formularium) und Präsident der Bundesapothekerkammer.

‚Cremes‘ sind Grundlagen aus Öl und Wasser mit unterschiedlichen Eigenschaften. Wasserbasierte Cremes werden als Öl-in-Wasser- oder O/W-Cremes bezeichnet, fettbasierte hingegen als Wasser-in-Öl- oder W/O-Cremes. Die Eigenschaften der verschiedenen Arzneigrundlagen unterscheiden sich: Eine O/W-Creme ist kühlend, eine W/O-Creme hingegen nicht. ‚Salben‘ enthalten nach pharmazeutischer Definition kein Wasser, können aber je nach Zusammensetzung Wasser aufnehmen. Alle Grundlagen haben auch ohne Wirkstoffzusatz eine Eigenwirkung auf Hauterkrankungen und sollten deshalb nicht getauscht werden. Der Arzt wählt die Grundlage deshalb nach dem individuellen Hautzustand des Patienten aus.

Prof. Dr. Rolf Daniels, Professor für Pharmazeutische Technologie in Tübingen und Mitglied der DAC/NRF-Kommission, gibt ein Beispiel für die praktische Bedeutung: „Wenn der Arzt eine akut entzündliche Hautpartie behandeln will, wird er in der Regel eine wasserreiche, kühlende Creme verordnen. Aber Creme ist nicht gleich Creme. Zum Beispiel handelt es sich beim Fertigarzneimittel „Volon A Creme“ um eine kühlende O/W-Creme. Das Fertigarzneimittel „TriamCreme Lichtenstein“ ist hingegen eine W/O-Creme und damit weniger geeignet für akut entzündliche Hautpartien. Diese beiden Medikamente sollten also z.B. im Rahmen eines Rabattvertrags nicht ausgetauscht werden, obwohl sie den gleichen Wirkstoff enthalten und beide als Cremes bezeichnet werden. Dank der Expertise des Apothekers kann hier die Arzneimitteltherapiesicherheit gewährleistet werden.“ 

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