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Medikamente sind keine Urlaubssouvenirs

Foto: wikipedia

Berlin, 15. Juli 2014 – Reisende sollten darauf verzichten, im Ausland Medikamente zu kaufen. „Medikamente sind keine Urlaubssouvenirs. Denn erstens steigt im Ausland das Risiko, unwissentlich ein gefälschtes Arzneimittel zu kaufen. Zweitens gelten strenge Zollbestimmungen für die Einfuhr von Medikamenten“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. 

Weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 8 bis 10 Prozent aller Medikamente gefälscht. In ärmeren Ländern ist das Risiko für Arzneimittelfälschungen besonders groß. Arzneimittelfälschungen enthalten einen anderen Wirkstoff als deklariert, den angegebenen Wirkstoff in einer anderen Konzentration oder gar keinen Wirkstoff. Benkert: „Auch falls ein Medikament im Ausland preiswerter ist: Die Schnäppchenjagd kann lebensgefährlich sein.“ Die Gefahr, im Ausland ein gefälschtes Medikament zu kaufen, ist besonders auf Wochenmärkten oder bei fliegenden Händlern sehr groß.

Bei der Einreise in die EU dürfen Urlauber nur die Menge an Medikamenten mitführen, die für ihren persönlichen Bedarf bestimmt ist. Als Faustregel gelten dabei eine Packung bzw. der Bedarf für maximal drei Monate pro Medikament. Urlauber dürfen aus dem Ausland keine Medikamente für andere Personen oder für gewerbliche Zwecke mitbringen. Arzneimittelfälschungen und Dopingmittel dürfen generell nicht eingeführt werden. Auch einige Präparate, die im Ausland frei gehandelt werden, können in Deutschland unter das Arzneimittelrecht fallen. Dazu gehören zum Beispiel Nahrungsergänzungsmitteln, hoch dosierte Vitaminpräparate oder rein pflanzliche Mittel. Alle diese Präparate werden vom Zoll konfisziert und der Reisende kann bestraft werden. 

Wer dauerhaft Medikamente braucht, sollte im Urlaub ausreichend große Mengen mitnehmen oder sich diese ggf. im Voraus vom Arzt verordnen lassen. Flugreisende sollten beachten, dass Flüssigkeiten, Cremes oder Sprays nur in begrenzter Menge mit an Bord gebracht werden dürfen. Für stark wirksame Schmerzmittel und andere Betäubungsmittel sollte ein ärztliches Attest mitgeführt werden.

Heinz-Günter Wolf ist neuer ABDA-Ehrenpräsident

Berlin, 7. Juli 2014 – Heinz-Günter Wolf ist neuer Ehrenpräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Der 67-jährige Apotheker aus Hemmoor (Niedersachsen) war mehr als drei Jahrzehnte in höchsten berufsständischen Funktionen auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene tätig. In Würdigung seiner Leistungen für das Gesundheitswesen und Verdienste um die Apothekerschaft ernannten ihn die Delegierten der jüngsten ABDA-Mitgliederversammlung in Berlin per Akklamation zum Ehrenpräsidenten. Er ist damit neben Klaus Stürzbecher und Hans-Günter Friese einer von drei Ehrenpräsidenten, die die ABDA in beratenden und repräsentativen Funktionen unterstützen.

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt: "Heinz-Günter Wolf ist ein hochverdienter Standespolitiker und geschätzter Kollege, der sich viele Jahre lang mit hohem Engagement gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit für die Belange der Apothekerschaft eingesetzt hat. Dafür gebührt ihm mein persönlicher Respekt und meine höchste Anerkennung. Das langwierige Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof, der das deutsche Fremd- und Mehrbesitzverbot schließlich bestätigte, fiel in seine von zahlreichen Herausforderungen geprägte Amtszeit. Heinz-Günter Wolf hat nicht nur in Deutschland zahlreiche Gesundheitsreformen fachkundig begleitet, sondern sich ebenso auf europäischer Ebene in Brüssel für eine Stärkung der freiberuflichen Apotheker eingesetzt."

Der 1947 in Cuxhaven geborene Wolf studierte Pharmazie in Passau und München. Nach Erhalt seiner Approbation eröffnete er eine Apotheke in Hemmoor, die er bis heute leitet. Seit 1981 war Wolf berufspolitisch in zahlreichen Positionen tätig. Von 1989 bis 2013 amtierte er als Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Niedersachsen. Von 2005 bis 2012 war er Präsident der ABDA. Im Jahr 2011 übernahm er die einjährige Präsidentschaft des Zusammenschlusses der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU). Trotz seines Ausscheidens aus der Berufspolitik hat Wolf noch eine wichtige ehrenamtliche Tätigkeit inne: Er ist Mitglied der deutschen Kommission zur Vorbereitung des im Jahr 2015 in Düsseldorf stattfindenden Apotheker-Weltkongresses der FIP (Fédération internationale pharmaceutique).

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