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Ausbildungszeitverkürzung für PKA

Vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung

Gemäß § 9 Absatz 1 der Prüfungsordnung für PKA kann ein Auszubildender maximal sechs Monate vor Ablauf seiner Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden.
Dies ist möglich, wenn die Leistungen des Auszubildenden während der Ausbildungszeit in den Lerngebieten des berufsbezogenen Unterrichts (Lernbereich 1) und in Wirtschaft und Gesellschaft (Lernbereich 2) als prüfungsrelevantes Fach in der Berufsschule im Durchschnitt mit 2,0 beurteilt werden und wenn die betrieblichen Leistungen vom Ausbildenden in einer schriftlichen Erklärung als mindestens »gut« beurteilt werden.

Das Anmeldeformular zur Beantragung der vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung finden Sie hier. Es enthält eine Bescheinigung der Berufsschule, die von der Schulleitung zu unterzeichnen, und eine Bescheinigung des Ausbildungsbetriebes, die vom Ausbilder zu unterzeichnen ist.


Für weitere Informationen zum Thema Ausbildungsverkürzung wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der Apothekerkammer Hamburg, Tel.: 040 448048-31

Allgemeine Schwerpunkte / Arbeiten einer/s PKA

  1. kaufmännische Arbeiten: Buchführung, Rechnungen und Lieferscheine ablegen oder schreiben, Bestellungen entgegen nehmen,
  2. Arbeiten nach Apothekenbetriebsordnung: Warenbewirtschaftung, z. B. Entgegennehmen, Auszeichnen, Einsortieren der Ware, Abfüllen und Kennzeichnen von Tees oder Salben,
  3. Maßnahmen zur Verkaufsförderung, z. B. Warenpräsentation und Schaufensterdekoration,
  4. Beratung, Verkauf und Information zu Kosmetika, Diätwaren, Verbandstoffen u. ä.
  5. Unterstützung des pharmazeutischen Personals
  6. Funktion des Ersthelfer nach den Bestimmungen der Berufsgenossenschaften.

Ausbildungsplan, zu vermitteln in der Apotheke und in der Schule (Schwerpunkte)

  1. Ausbildungsjahr:
    Lagerung der Waren; Arzneistoffe und Darreichungsformen; Arzneimittelgruppen; Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Energie und Materialverwendung; Fachsprache; Textverarbeitung; Preisbildung; Verkaufsvorbereitung; Stellung der Apotheke im System gesundheitlicher Versorgung und in der Wirtschaft; Arbeits- und Sozialrecht; Berufsbildung
  2. Ausbildungsjahr:
    Preisbildung; Tätigkeiten nach der Apothekenbetriebsordnung; Arbeitssicherheit, Umweltschutz, rationelle Energie- und Materialverwendung; Warenbeschaffung; Arzneistoffe und Darreichungsformen, Arzneimittelgruppen; Warengruppen zur Anwendung am Menschen; Beratung und Verkauf; Anwendung der apothekenspezifischen Fachsprache; Büroorganisation; Informations- und Kommunikationsschwerpunkte, Textverarbeitung; Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  3. Ausbildungsjahr:
    Statistiken; Verkaufsvorbereitung; Werbung und Verkaufsförderung; Dienstleistungen; Pflanzenschutzmittel; Gesundheitsschutz und Erste Hilfe; Warengruppen zur Anwendung am Menschen; Beratung und Verkauf; Arbeits- und Sozialrecht; Preisbildung; Rezeptabrechnung; Lagerung; Warenwirtschaftssysteme; Kaufmännische Steuerung und Kontrolle; Warenbeschaffung; Arzneimittelgruppen; Preisbildung; Arzneistoffe und Darreichungsformen; Tätigkeiten nach der Apothekenbetriebsordnung.

Rückläufige Ausbildungsplätze

Die Apothekerinnen und Apotheker in  Hamburg haben zunehmend Schwierigkeiten, genügend Ausbildungsplätze zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) anzubieten.

Gezieltes Ausbildungsmarketing

Durch regelmäßige Presseartikel, engere Kontakte zum Arbeitsamt und eine Reihe von öffentlichkeitswirksamen Aktionen sollen langfristig mehr Jugendliche für diesen Beruf interessiert werden. Die Kammer ist bei berufskundlichen Ausstellungen und regionalen Berufsorientierungsbörsen präsent. Sie stellt entsprechendes Informationsmaterial für berufskundliche Referate zur Verfügung und schaltet Anzeigen in Schülerzeitungen.
Die Werbemaßnahmen haben erfahrungsgemäß immer dann Erfolg, wenn die Auszubildenden tatsächlich positive Erfahrungen in ihrer Ausbildungsapotheke sammeln und es den Ausbildern gelingt, sie für ihren Beruf zu begeistern.

Beratung rund um die Ausbildung

Als zuständige Stelle für die betriebliche Seite der dualen PKA-Ausbildung genehmigt die Kammer Ausbildungsverträge, führt die Abschlussprüfungen durch und ist Ansprechpartner für alle Fragen von Ausbildern und Berufsnachwuchs. Grundsätzliche Probleme werden vom Berufsbildungsausschuss erörtert.

PKA-Fortbildung

Auch für die Fortbildung von PKA und Apothekenhelferinnen setzt sich die Apothekerkammer Hamburg ein: Beispiele sind Seminarangebote zu Pflanzenschutzmitteln oder zur Teamarbeit in der Apotheke.

Engagement für ein wichtiges Berufsfeld. Die Ausbildung zum/r PKA

Die Ausbildung zum/r pharmazeutisch - kaufmännischen Angestellten dauert 3 Jahre und kann in einer öffentlichen Apotheke oder in einer Krankenhausapotheke erfolgen.
Die Ausbildung ist nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannt, ferner wird die Ausbildung im dualen System durchgeführt, d. h. die Ausbildung findet in der Apotheke und in der Berufsschule statt. Ihre Bewerbung richten Sie daher direkt an die Apotheke, der Apothekenleiter meldet Sie dann bei der zuständigen Berufsschule an.

Die Tätigkeiten der PKA in der Apotheke sind sehr vielfältig. Dies sind z. B. die Warenbewirtschaftung, die EDV-gesteuert ist, die Lagerverwaltung und -organisation, die Schaufensterdekoration, die Warenpräsentation, Unterstützung des Apothekers bei der Herstellung, Prüfung und beim Abfüllen von Arzneimitteln. Sie kann im Verkauf und in der Beratung der Apothekenkunden von freiverkäuflichen Arzneimitteln, Kosmetika und Diätetika tätig sein. Die Abgabe von verschreibungspflichtigen und apothekenpflichtigen Arzneimittel, gehört zu den Aufgaben der PTA (Pharmazeutisch-technische Angestellten) oder des Apothekers.

Die Ausbildungsinhalte werden sowohl in der Apotheke, als auch in der Berufsschule in den praxisbezogenen Fächern Pharmazie, Wirtschafts- und Betriebskunde, Rechnungswesen, Text- und Datenverarbeitung und Dekoration vermittelt. Die Berufsschule findet an 1 ½ Tagen in der Woche statt.

Änderung der Ausbildungsvergütung ab 1. Januar 2016

Der Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und der ADEXA-Die Apothekengewerkschaft haben sich darauf geeinigt, die monatlichen Ausbildungsvergütungen (brutto) für Pharmazeuten im Praktiktikum, PTA-Praktikanten und Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte in Ausbildung ab dem 1. Januar 2016 wie folgt zu ändern:

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte in Ausbildung erhalten monatlich:

1. Ausbildungsjahr EUR 670,00
2. Ausbildungsjahr EUR 720,00
3. Ausbildungsjahr EUR 770,00

Empfehlungen der Prüfungsversammlung PKA für Berichtshefte

Hier finden Sie die Empfehlungen der Prüfungsversammlung PKA für Berichtshefte.

Einen Blanko-Vordruck für den Ausbildungsbericht finden Sie hier.

Einen Antrag auf Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse finden Sie hier.

Ausbildungsadressen

PKA-Schule

Berufsschule für Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) in der Staatlichen Gewerbeschule Chemie, Pharmazie, Agrarwirtschaft
Billwerder Billdeich 614
21033 Hamburg

Tel.: 040 428923-03
Fax: 040 428923-313

g13@bbs.hamburg.de

www.g13.de