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ABDA-Imagekampagne: "Einfach unverzichtbar"

Kommunikation ist für eine sichere Therapie mit schwierig anzuwendenden Arzneimitteln #unverzichtbar. Das persönliche Gespräch mit dem Apotheker hilft, Unklarheiten zu beseitigen und Medikamente wie Retardtabletten, Asthma-Sprays oder Insulin korrekt anzuwenden.
Mehr dazu:

www.einfach-unverzichtbar.de/fuer-patienten 

„Hamburger Gesundheitsschnack“

Apothekerkammer Hamburg hat Gesundheitsblog gestartet

 Hamburg, 04.06.2018 – Die Nase läuft, der Hals kratzt – was können Betroffene tun, um die Beschwerden zu lindern? Wie funktioniert das menschliche Immunsystem? Und welche skurrilen Geschichten passieren eigentlich im Apothekenalltag? Das sind nur einige der Themenkomplexe aus dem „Hamburger Gesundheitsschnack“, dem neuen Gesundheitsblog der Apothekerkammer, der heute offiziell an den Start gegangen ist. Erreichbar ist dieser ab sofort unter www.gesundheits-schnack.de.

Gesundheitstipps und mehr

Um den Dialog mit den Menschen auch Online aufrechtzuerhalten, finden Interessierte im neuen Blog ab sofort zahlreiche Tipps rund um das Thema Gesundheit, Arzneimittel und den Beruf des Apothekers. Die Beiträge sollen dabei helfen, sich über leichtere Erkrankungen zu informieren und einen ersten Anhaltspunkt zur Therapie zu finden. Aber auch Beiträge zu aktuellen Themen aus Hamburg und Umgebung gehören zum Repertoire des Blogs.

Apothekenalltag erfahrbar machen

Neben klassischen Gesundheitstipps gibt es die Rubrik „Dööntjes aus der Apotheke“, die über spannende, lustige und skurrile Geschichten aus dem Apothekenalltag Hamburgs berichtet. Mit dem Blog möchte die Apothekerkammer die Hamburger dazu ermutigen, sich mehr mit ihrer Gesundheit und dem eigenen Wohlbefinden auseinanderzusetzen. Er soll aber auch ein Bewusstsein für die Leistung der Hamburger Apothekerinnen und Apotheker schaffen und auch junge Menschen für den Beruf des Pharmazeuten begeistern.

Geprüfte Beiträge

Alle Blogbeiträge sind stets aktuell und von Apothekerinnen und Apothekern auf Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft. Mit aktuellen Ankündigungen zu regionalen Veranstaltungen informiert die Apothekerkammer über weitere Aktivitäten.

 

Ab dem 18. April 2018 startet die Kampagne „Antibiotika gezielt einsetzen. Damit sie wirksam bleiben“. Die Hamburger Landeskonferenz für gesundheitliche und pflegerische Versorgung hat unter Leitung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und unter Mitwirkung der Apothekerkammer Hamburg einen Strategie- und Maßnahmenplan entwickelt, damit unnötige Antibiotikaverordnungen möglichst vermieden werden und die Wirksamkeit von Antibiotika erhalten bleibt.

Antibiotika zählen zu den weltweit am häufigsten verschriebenen Medikamenten und gelten seit ihrer Entdeckung vor über 70 Jahren als Wunderwaffe gegen bakterielle Infektionen. Bezogen auf die Verordnungshäufigkeit nehmen sie seit vielen Jahren eine Spitzenposition unter den verordnungsstärksten Wirkstoffgruppen ein. Die Anwendung dieser Arzneimittel beinhalten allerdings auch Risiken. Werden Antibiotika zu oft, über einen zu langen Zeitraum oder unsachgemäß angewandt, begünstigt das die Entstehung und Verbreitung von resistenten Erregern. In Deutschland werden die meisten Antibiotika im ambulanten Bereich verordnet (85%), überwiegend durch Hausarztpraxen. 2014 wurden etwa 39 Millionen Antibiotika-Rezepte ausgestellt. Hauptindikation waren dabei die akuten Atemweginfekte, die jedoch in mehr als 90% der Fälle auf Viren zurückzuführen sind.

Um unnötige Antibiotikaverordnungen in Hamburg zu verringern und die Resistenzlage nachhaltig zu verbessern hat die Landeskonferenz verschiedene Handlungsfelder identifiziert und entsprechende Maßnahmen neu entwickelt oder bereits bestehende aufgenommen. Insbesondere die Aufklärung der Bevölkerung und eine Sensibilisierung in den Gesundheitsberufen für das Thema stehen im Mittelpunkt der Kampagne. Dazu erhalten Arztpraxen und Apotheken verschiedene Abreißblöcke zur Mitgabe und Aufklärung der betroffenen Patienten. Eine Homepage, auf der das gesamte Maßnahmenpapier und weiterführende Informationen zu finden sind, wurde erstellt. Um möglichst viele Hamburger zu erreichen werden zusätzlich Plakate in U-und S-Bahnen, an Litfaß-Säulen, Stadt-Informationsanalagen angebracht und Postkarten über die Stadt verteilt.
 
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie ab 18. April 2018 unter www.hamburg.de/antibiotika-gezielt.

 

 

 

Ab dem 20. März 2018 startet die Kampagne „Medikamentenreste richtig entsorgen“. Die Kampagne ist eine gemeinsame Aktion von HAMBURG WASSER, der Behörde für Umwelt und Energie und der Apothekerkammer Hamburg. Kernbotschaft der Kampagne ist, dass Alt-Medikamente im Rahmen der Entsorgung nicht über die Toilette in den Wasserkreislauf gelangen sollen, sondern in den Restmüll gehören. 

In Deutschland werden jährlich 30.000 Tonnen Medikamente verkauft. Von den 2.300 zugelassenen Wirkstoffen ist rund die Hälfte als potenziell umweltrelevant einzustufen. Diese gelten als schwer abbaubar und können sich somit in der Umwelt anreichern. Dazu gehören beispielsweise Schmerzmittel wie Diclofenac, Blutdrucksenker, Hormone oder Wirkstoffe wie Gabapentin und Carbamazepin. Das Problem: Heutige dreistufige kommunale Kläranlagen sind nicht auf die Eliminierung von Spurenstoffen im Abwasser ausgerichtet. Auch wenn derzeit aufgrund der geringen Konzentration der Stoffe im Wasser eine Gesundheitsgefahr laut Umweltbehörde noch nicht gegeben ist, haben aber auch Niedrigst-Konzentrationen Auswirkungen auf die Gewässerökologie. Auch die unerwarteten Effekte durch die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Wirkstoffen sind längst noch nicht ausreichend bekannt. Hier gilt es deshalb schon jetzt, durch eine richtige Entsorgung vorzubeugen. 

Eine repräsentative Umfrage von HAMBURG WASSER und der Umweltbehörde hat ergeben, dass sich jeder Vierte nur mangelhaft über die richtige Entsorgung von nicht mehr benötigten Arzneimitteln informiert fühlt. Mehr als 40 Prozent gaben an Reste von Medikamenten schon mindestens einmal oder regelmäßig über die Toilette/Spüle entsorgt zu haben. Fast zwei Drittel der Befragten wünschen sich mehr Aufklärung dazu. Diese soll im Rahmen der gemeinsamen Kampagne nun erfolgen.

Durch bedruckte Papiertüten, die in den Hamburger Apotheken ausgegeben werden, soll das Bewusstsein der Patienten für das Problem geweckt und auf eine umweltschonende Entsorgung hingewiesen werden. Weitere Informationen zu dem Thema sind ab Kampagnenstart auf  www.hamburg.de/klar-zum-aendern zu finden.

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