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(Letzte Aktualisierung am 14.01.2021)

Bekanntermaßen haben seit dem 15. Dezember 2020 gesetzlich und privat Versicherte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder einer bestimmten Risikogruppe für einen schweren Verlauf einer SARS-CoV-2-Infektion angehören, gemäß der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) des Bundesministeriums für Gesundheit einen Anspruch auf insgesamt 15 Atemschutzmasken (FFP2-Schutzmasken oder vergleichbar). Die Abgabe der ersten drei Masken an die anspruchsberechtigten Versicherten erfolgt vom 15. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021 in der Apotheke gegen Vorlage des Personalausweises oder nach nachvollziehbarer Darlegung des Anspruchs.

Die Abgabe der weiteren 12 Masken wird im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 15. April 2021 stattfinden. Dafür werden die Versicherten zwei fälschungssichere Berechtigungsscheine erhalten, die sie in der Apotheke gegen jeweils 6 Masken einlösen können. Die Berechtigungsscheine werden von den Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen zusammen mit einem Anschreiben der Bundesregierung an ihre anspruchsberechtigten Versicherten versendet.

Nach dem Willen des Gesetzgebers erstellt die Apotheke zum Zwecke der Abrechnung der 12 Masken ab dem 1. Januar 2021 einen Sammelbeleg, aus dem sich die Gesamtzahl der abgegebenen Masken, die Höhe der eingenommenen Eigenbeteiligung und der geltend gemachte Erstattungsbetrag ergibt. Dieser Sammelbeleg wird von den Apotheken an deren jeweiliges Apotheken-Rechenzentrum übermittelt. Eine gesetzliche Regelung, wie die erforderliche Bedruckung auf einem Sammelbeleg durchzuführen ist, fehlt. Daher gibt die ABDA den Apotheken eine Handlungsempfehlung für die Abgabe und die Abrechnung von Schutzmasken ab dem 1. Januar 2021 an die Hand:

 

NEU Hinweise zum Schutz gegen Missbrauch von Berechtigungsscheinen

- Wie erkenne ich die Echtheit des Vouchers? Darauf müssen Sie achten:

  • Gestaltung des Papiers 
    Besonderes Augenmerk ist auf das Papier der Berechtigungsscheine zu richten. Dieses ist so gestaltet, dass auch ein professioneller Haushalts-Farbdrucker die farbliche Gestaltung des Hintergrundes nicht originalgetreu kopieren kann, wie Sie hier sehen.

  • Wasserzeichen 
    Darüber hinaus ist auf die Wasserzeichen des Vouchers zu achten. Es gibt zwei Varianten von Wasserzeichen: eines auf GSD- und eines auf G&D-Papier. Letztere Variante ist dabei weitaus verbreiteter. Hält man das Sicherheitspapier gegen das Tageslicht lässt sich gut entweder ein „GSD“ in Schnörkelschrift, wobei das „S“ überdimensional ist, erkennen oder es werden die Waben – ähnlich einer Bienenwabe – sichtbar, in der jeweils ein Buchstabe „G“ oder „D“ oder ein „&“-Zeichen abgebildet sind. 

  • Design unter UV-Licht sichtbar 
    Zusätzlich gibt es noch ein Design, dass ausschließlich unter UV-Licht zu erkennen ist. Mittels eines Geldscheinprüfers (oder ähnlichen Gerätes) kann es gesehen werden. Tageslicht ist für die Sichtbarkeit nicht ausreichend. Das Design zeigt eine FFP2-Schutzmaske – diese breitet sich fast über zwei Drittel des Berechtigungsscheines aus – und den Bundesadler, der ein Drittel des Scheines an Platz einnimmt. 

    Ein Muster eines originalen Berechtigungsscheins erhalten Sie hier