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Die Weiterbildung vermittelt vielseitige praktisch-experimentelle Fertigkeiten. So werden schwerpunktmäßig arzneistoff-, forensisch- und umwelttoxikologische Analysen sowie gerichtschemische Untersuchungen durchgeführt und bewertet.

Diese Kenntnisse kann der Fachapotheker für Toxikologie und Ökologie beispielsweise als Sachverständiger und Gutachter einbringen, um Abfall- und Altlast-Bewertungen vorzunehmen und die gesundheitlichen Gefährdungen und Risiken durch giftige Substanzen zu beurteilen. Als Gefahrgutbeauftragter erstellt er beispielsweise Abfall- und Entsorgungskonzepte für Krankenhäuser oder Untersuchungslaboratorien.

Auch in der pharmazeutischen und chemischen Industrie gibt es vielfältige Herausforderungen für einen Fachapotheker: So müssen die Hersteller und Importeure von Chemikalien auf Grundlage der REACH-Verordnung bei der Registrierung

Daten zur Sicherheit ihrer Produkte vorlegen und die von den Stoffen ausgehenden Risiken für Mensch und Umwelt dazu selbst bewerten. 

Bei der Bundeswehr untersucht der Fachapotheker in den Zentralen Instituten des Sanitätsdienstes verschiedenste Proben wie Lebensmittel, Trinkwasser, Bedarfsgegenstände und Arzneimittel. Auch auf Auslandseinsätzen muss die Qualität der Lebensmittel und des Trinkwassers garantiert und daher auf Kontaminationen geprüft werden. In mobilen Einsatzlaboratorien werden außerdem Chemikalien, Drogen und Arzneimittel analysiert und toxikologisch bewertet.

 

Die Seminare in diesem Gebiet werden im Rahmen eines von der Bundesapothekerkammer festgelegten Verteilungsmodus von verschiedenen Landesapothekerkammern angeboten.

In Hamburg finden derzeit keine Seminare in diesem Gebiet statt.

Unter „Weiterbildungsgebiet Toxikologie und Ökologie“ finden Sie weitere Informationen, die Durchführungsempfehlung der BAK und den allgemeinen Weiterbildungskalender.